der tödlichste pass -

die Chronik der (vor)letzten Ereignisse


 

29. November 2016

Erstligateam Chapecoense bei Flugzeugabsturz getötet

Fast sämtliche Spieler des brasilianischen Erstligisten Associação Chapecoense de Futebol, ACF, sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Das Team war auf dem Weg nach Medellín, wo es zum Endspiel gegen den Club Atlético Nacional im Südamerika-Cup, dem südamerikanischen Äquivalent zur Europa League, antreten sollte. Insgesamt kamen 75 Menschen beim dem Absturz um ihr Leben. Fünf  Menschen, darunter drei Fußballprofis, überlebten.

Für Brasilien wurde eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.

 

17. November 2016

Hans-Günter Neues an Krebs gestorbe

Der ehemalige Kapitän des 1. FC Kaiserslautern Hans-Günter Neues ist im Alter von 66 an den Folgen einer schweren Krebserkrankung gestorben.

 

17. November 2016

Terroranschlag auf israelische Nationalmannschaft vereitelt

Ein Terroranschlag des IS auf die Fußballnationalmannschaft von Israel ist nach Angaben der kosovarischen Polizei verhindert worden. Wie mitgeteilt wurde, seien bereits Anfang November 19 Verdächtige festgenommen worden, die einen Anschlag geplant haben sollen, sechs weitere in Mazedonien und Albanien. Dort hatte die Nationalelf am Wochenende ein Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft absolviert. In den Häusern der Festgenommenen sollen Sprengsätze, Waffen und elektronisches Gerät sichergestellt worden sein.

 

12. November 206

Adolf Kunstwadl gestorben

Nach langer und schwerer Krankheit ist Adolf „Adi“ Kunstwadl, einst in Diensten des FC Bayern München, verstorben. Der gebürtige Münchner führte den Verein 1965 in die Bundesliga.

 

11. November 2016

Nationalspieler Alfred "Aki" Schmidt gestorben

Der langjährige Mittelfeldspieler des BVB (1956-1968) ist im Alter von 81 Jahren in seiner Heimatstadt Dortmund gestorben. Schmidt gewann zweimal die Meisterschaft, einmal den DFB-Pokal und 1966 den Europacup der Pokalsieger.

Zwischen 1957 und 1964 spielte er 25 Mal für die Nationalmannschaft und schoss dabei acht Tore. 1958 nahm er an der Weltmeisterschaft in Schweden teil.

 

6. November 2016

13 Tote bei Schießerei in Fußball-Bar

In einer Fußball-Bar in der südsudanesischen Hauptstadt Juba sind am Wochenende 13 Menschen getötet worden. Wie die Agentur AFP berichtet, soll ein betrunkener Mann das Feuer eröffnet haben, nachdem ihm der Zutritt verweigert worden war. Während in der Kneipe die Premier-League-Partie zwischen dem FC Chelsea und dem FC Everton übertragen wurde, schoss der Täter wahllos um sich.

 

24. Oktober 2016

Dynamo-Spieler stirbt 64-jährig

Der ehemals für Dynamo Dresden aktive Fußballer Reinhard Häfner ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Er war 1976 mit der DDR-Auswahl Olympiasieger im Fußball und hatte das Tor zum 3:1 gegen Polen erzielt. Häfner erlag einem schweren Krebsleiden.

 

23. Oktober 2016

Arbeiter stirbt bei WM-Bauarbeiten in Katar

Bei Bauarbeiten für die Fußball-WM 2022 in Katar ist ein Arbeiter ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Wakrah Stadion südlich von Doha, teilten die Organisatoren mit, die damit zum ersten Mal einen tödlichen Unfall im Zusammenhang mit den WM-Arbeiten bestätigten. Die Arbeitsbedingungen beim Bau der Stadien sind immer wieder von Menschenrechtsgruppen kritisiert worden. Bislang gab es mindestens drei Tote unter den Arbeitern für die Fußball-WM.

 

22. Oktober 2016

Freiburger Schweigeminute für ermordete Studentin

Im Heimspiel gegen den FC Augsburg hielten die Fußballfans des SC Freiburg im Stadion eine Schweigeminute für die eine Woche vorher ermordete Studentin ab. Die 19-jährige Medizinstudentin war am vergangenen Sonntagmorgen einem Sexualverbrecher zum Opfer gefallen. Sie war in unmittelbarer Nähe des Schwarzwaldstadions tot in der Dreisam entdeckt worden.

 

12. Oktober 2016

Magdeburger Fußballfan stirbt nach Fangewalt

Ein 25-jähriger Fußballfan aus Magdeburg ist nach Auseinandersetzungen mit rivalisierenden Fans des Halleschen FC seinen Verletzungen erlegen. Er war am 2. Oktober bei Haldensleben aus einem fahrenden Regionalzug gestürzt, in dem er einer etwa 80 köpfigen Gruppe von Fans des rivalisierenden Halleschen FC begegnet war. Ob er aus freien Stücken aus dem Zug sprang oder dazu gezwungen wurde, konnte die Polizei bisher nicht ermitteln. Bei seinem Sturz hatte er sich schwere Kopfverletzungen zugezogen und lag in einer Klinik im Koma.

Es ist das erste Todesopfer im Zusammenhang mit Fangewalt, seit Polizisten 1990 den Berliner Fan Mike Polley in Leipzig erschossen.

 

8. Oktober 2016

21-jährige Mainzer Fußballerin stirbt bei Autounfall

Bei einem schweren Autounfall im Odenwald sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter die 21-jährige Spielerin des Fußball-Zweitligisten TSV Schott Mainz, Larissa Gördel. Laut Polizei war ein 20-Jähriger mit seinem Wagen frontal in das Auto der Fußballerin gefahren. Beide starben noch an der Unfallstelle, ein weiterer Beifahrer später im Krankenhaus. Die genaue Ursache des Unfalls stand noch nicht fest.

 

12. September 2016

HSV-Investor stirbt nach Raubüberfall

Der Unternehmer und Investor beim Fußballklub Hamburger SV, Ernst Burmeister, erlag nach einem Raubüberfall den Folgen seiner Verletzungen. Nach Polizeiangaben hatten zwei bislang unbekannte täter am Freitag an der Haustür des Ehepaares in Stade geklingelt. Als die 73 Jahre alte Ehefrau öffnete, griffen die Täter sie an. Einer der Täter attackierten ihren 79-jährigen Mann und verletzte ihn. Am Sonntag starb er an den Folgen in einem Krankenhaus.

Die Räuber flüchteten mit Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Das Hamburger Familienunternehmen Burmeister hatte im Februar 2016 für 4,03 Millionen Euro 1,5 Prozent der Anteile an der HSV AG erworben.

 

12. September 2016

RWO-Fan stirbt im Sponsorenbus

Karl-Otto Marquardt, Die-hard-Fan von Rot-Weiß Oberhausen, ist an den Folgen eines Herzinfarkts, den er im Frühjahr im Sponsorenbus von RWO erlitt, gestorben. Zum Infarkt war es gekommen, nachdem RWO beim Wuppertaler SV im Niederrheinpokal ein packendes Spiel mit spätem Ausgleich, Verlängerung und Elfmeterschießen geboten hatte.

 

16. August 2016

Ex-Profi stirbt nach Polizeieinsatz

Der frühere Aston-Villa-Profispieler Dalian Atkinson ist nach einem Polizeieinsatz nahe Birmingham gestorben. Der 48-Jährige hatte laut Polizei versucht, die Haustür seines Vaters einzutreten. Herbeigerufene Polizisten setzten ihn mit einer Elektroschockpistole zunächst außer Gefecht, bevor er anschließend an einem Herzstillstand verstarb.

 

29. Juli 2016

3 Tote bei Copa Libertadores-Finale

Bei der südamerikanischen Champions-League „Copa Libertadores“ sind drei Fans nach heftigen Kämpfen ermordet worden. Nach dem Final-Rückspiel zwischen Atlético Nacional aus Kolumbien und Independiente del Valle aus Ecuador (1:0) kam es in Medellín und Bogotá zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans.

Zwei Fans, einer von ihnen minderjährig, starben in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. In Medellín, der Heimat von Atlético Nacional, gab es einen weiteren Todesfall. Zahlreiche Fans wurden bei den Messerattacken verletzt. Insgesamt meldete die Polizei in Bogotá 140 Vorfälle, in Medellín 163.

"Wir müssen lernen, zivilisiert miteinander umzugehen", twitterte Bogotás Bürgermeister Enrique Penalosa.

 

16. Juni 2016

Nordirischer Fan stirbt im Stadion

Beim Spiel Nordirland gegen die Ukraine (2:0) starb ein 64-jähriger Fan aus Nordirland im Stadion von Lyon. Als Todesursache wurde ein Herzinfarkt festgestellt.

  

13. Juni 2016

Nordirischer Fan stürzt zu Tode

An der "Promenade des Anglais" im EM-Spielort Nizza kam ein Fußballfan aus Nordirland bei einem Sturz von einem Geländer ums Leben. Der 20-Jährige war gegen 2 Uhr morgens aus einer Höhe von sieben bis acht Metern gestürzt. Augenzeugen berichteten, dass der Mann stark alkoholisiert gewesen sein soll.

 

11. Juni 2016

Nationaltrainer von Nigeria Shaibu Amodu gestorben

Drei Tage nach dem Tod von Stephen Keshi gab der nigerianische Verband NFF den Tod von Shaibu Amodu bekannt. Er starb in der Nacht zum Samstag im Alter von 58 Jahren. Als Todesursache wird ein Herzinfarkt vermutet.

Amodu war viermal Trainer des Nationalteams, am längsten von April 2008 bis Februar 2010. Amodu und Keshi waren enge Freunde und hatten gemeinsam Nigerias Nationalmannschaft als Trainer und Co-Trainer beim Afrika-Cup 2002 betreut.

 

9. Juni 2016

Bundesliga-Trainer tot aufgefunden

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Sascha Lewandowski ist tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Er wurde 44 Jahre alt. Die Todesursache ist noch nicht geklärt, vermutet wird ein Suizid. Lewandowski hatte Anfang März seinen Trainerjob beim Berliner Zweitligisten 1. FC Union wegen eines Burn-out-Syndroms, das mit funktionellen Herzbeschwerden einherging, aufgegeben.

 

8. Juni 2016

WM-Trainer von Nigeria Stephen Keshi gestorben

Der ehemalige nigerianische Fußball-Star und Trainer Stephen Keshi ist am frühen Mittwochmorgen im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt plötzlich verstorben. Das gab der nigerianische Fußballverband über Twitter bekannt.

Keshi hatte die nigerianische Nationalmannschaft von 2011 bis 2014 trainiert. Unter seiner Leitung erreichte Nigeria 2014 erstmals seit 1998 wieder die K.o.-Phase bei einer WM. Vorher war er bereits als Nationaltrainer in Togo und Mali tätig gewesen.

 

3. Juni 2016

Drei Tote während Fußballspiels

Bei Auseinandersetzungen zwischen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen im Südsudan sind drei Menschen ums Leben gekommen. Wie das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen berichtete, sei es offenbar während eines Fußballspiels zu Streitigkeiten zwischen den beiden Gruppen gekommen. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, ein Flüchtling und zwei Südsudanesen starben. Die blutige Auseinandersetzung wurde von einigen Medien als „tragischer Zwischenfall“ bezeichnet.

 

1. Juni 2016

Nationalmannschaft Brasiliens sagt Training ab nach Schießerei

Nachdem es an der University of California Los Angeles (UCLA) eine Schießerei gegeben hatte, bei der zwei Menschen starben, sagte die brasilianische Nationalmannschaft ein dort geplantes Training kurzfristig ab. Laut Polizei handelte es sich bei dem Zwischenfall um ein Tötungsdelikt mit anschließendem Selbstmord.

 

19. Mai 2016

Ende im Stauende

Zwei Fußballer des Kolkwitzer SV sind bei einem Auffahrunfall auf der A 13 ums Leben gekommen. Die 18 und 49 Jahre alten Männer waren aus noch ungeklärter Ursache auf einen am Stauende stehenden Lastwagen aufgefahren. Bei den Opfern handelt es sich um Vater und Sohn aus Kolkwitz. Sie spielten beide Fußball im selben Ortsverein.

 

13. Mai 2016

Zwei Fußballspieler vom Blitz erschlagen

Bei schweren Unwettern in Bangladesh sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Darunter befinden sich zwei Studenten, die in Dhaka auf einem Fußballplatz während eines Spiels vom Blitz getroffen und getötet wurden. Acht Studenten erlitten schwere Verbrennungen.

 

13. Mai 2016

IS tötet Madrid-Fanclub-Mitglieder

Ein Fanklub von Real Madrid ist in der irakischen Stadt Samarra von einer IS-Terrorgruppe überfallen worden. Die Täter stürmten das Quartier des Fanklubs, in dem sich schätzungsweise 50 Fans aufhielten, und schoss mit AK-47-Maschinengewehren um sich. Dabei wurden 14 Fußballfans getötet und 20 verletzt. Der Klub-Präsident Ziad Subhan vermutet Fußball-Hass hinter dem Anschlag.

 

9. Mai 2016

Wolfgang Patzke stirbt an Leukämie

Der Profi-Fußballer Bernd Patzke ist im Alter von 57 Jahren seiner schweren Krankheit erlegen. Seine Karriere hatte er bei Rot-Weiß Essen begonnen, anschließend für Wattenscheid 09, Bayer Leverkusen, den VfL Bochum, Schalke 04 und Hertha BSC gearbeitet.

 

6. Mai 2016

Kameruner Nationalspieler Ekeng stirbt nach Herzattacke

Der aus Kamerun stammende Fußballprofi Patrick Ekeng ist im Spiel von Dinamo Bukarest gegen Vittorul in der 69. Minute zusammengebrochen und konnte trotz Wiederbelebungsversuche nicht mehr reanimiert werden. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Vorwürfe, der Rettungswagen habe nur mangelhafte medizinische Ausrüstung besessen und deswegen zu spät mit den lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen können, wies der Verein zurück. Die rumänische Polizei hat eine Untersuchung des Vorfalls angesetzt.

Ekeng reiht sich ein in eine Liste von Fußballprofis, die eines plötzlichen Todes starben: Im Oktober 1977 brach Renato Curi (24) während des Serie-A-Spiels AC Perugia gegen Juventus Turin zu Beginn der zweiten Halbzeit zusammen und starb; im Februar 1993 stirbt der Rumäne Michael Klein (33) während eines Lauftrainings mit dem Team von Bayer Uerdingen an Herzversagen; im April 1998 stirbt Zweitliga-Profi Axel Jüptner (28) von Carl Zeiss Jena nach dem Training an einem Herzinfarkt; im Juni 2003 stirbt Nationalspieler Marc-Vivien Foé (28) aus Kamerun in Lyon im Halbfinale des Confederation Cups gegen Kolumbien an Herzversagen; im Januar 2004 bricht der ungarische Nationalspieler Miklos Feher (24) im Spiel zwischen Vitoria Guimaraes und Benfica Lissabon zusammen und stirbt; im August 2007 kollabiert der Spanier Antonio Puerta (22) in der Begegnung des FC Sevilla gegen FC Getafe und stirbt drei Tage später im Krankenhaus. Im Dezember 2007 bricht Phil O'Donnell (35) vom FC Motherwell während eines Spiels gegen Dundee United zusammen und stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus; im August 2009 stirbt Daniel Jarque (26), Kapitän des Erstligisten Espanyol Barcelona und ehemaliger spanischer U21-Nationalspieler, im Trainingslager an Herzversagen. Im November 2009 stirbt der mexikanische Nationalspieler Antonio de Nigris (31) vom griechischen Erstligisten AE Larissa an den Folgen eines Herzfehlers. Im August 2011stirbt Japans Ex-Nationalspieler Naoki Matsuda (34), nachdem er zwei Tage zuvor im Training bei seinem Verein Matsumoto Yamaga einen Kreislaufkollaps erlitten hatte. Im April 2012 erleidet Piermario Morosini (25) vom italienischen Zweitligisten Livorno Calcio eine Herzattacke während des Serie-B-Spiels bei Pescara Calcio und stirbt. Im August 2012 erleidet der Nigerianer Henry Ihelwere Chinonso (21) vom rumänischen Zweitligisten Delta Tulcea bei einem Testspiel einen Herz-Atem-Stillstand und stirbt. Im Juli 2015 bricht der Serbe Goran Gogic (29) beim chinesischen Club Qingdao Hainiu zusammen und stirbt.

  

1. Mai 2016

Nachwuchsspieler von Hannover 96 stirbt bei Autounfall

Der 19jährige Nachwuchsfußballer Niklas Feierabend von Hannover 96 ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Zusammen mit zwei 18-Jährigen wurde er getötet, als der Wagen, der von einem 21-Jährigen gelenkt wurde, auf gerader Strecke von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der Lenker und sein 18 Jahre alter Beifahrer kamen schwer bzw. leicht verletzt ins Krankenhaus.

  

25. März 2016

30 Tote bei Selbstmordanschlag in Fußballstadion

Ein Selbstmordattentäter hat im Irak 30 Menschen getötet. Der Attentäter hat sich laut Polizeiberichten während der Siegerehrung nach einem Fußballspiel in die Luft gesprengt. Der Anschlag ereignete sich in der Ortschaft Al-Asriya, etwa 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad. 65 Menschen sollen verletzt worden sein.

 

24. März 2016

Terroranschläge in Brüssel – Länderspiel verlegt

Bei Explosionen am Flughafen Zaventem und in der U-Bahn in der Metro-Station Maelbeek im EU-Viertel von Brüssel sind 34 Menschen getötet und über 300 verletzt worden.

Aus Sicherheitsgründen wurde das für Dienstag geplante Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Portugal zunächst abgesagt, später gab der belgische Fußballverband bekannt, dass es in Portugal ausgetragen werde.

 

20. März 2016

Zwei Tote bei Fanattacken in Casablanca

In der marokkanischen Hafenstadt Casablanca sind nach einem Fußballspiel zwischen Raja Casablanca und Chabab Hoceimo bei brutalen Attacken verfeindeter Fans zwei Menschen getötet worden. Mindestens 54 weitere wurden bei den Auseinandersetzungen, wie Behörden berichteten.

In einem Video auf der Website eines Nachrichtenportal war zu sehen, wie eine große Zahl von Menschen mit Schlägen und Tritten aufeinander losgehen und sich gegenseitig auf einer Stadiontribüne mit brennenden Feuerwerkskörpern bewerfen. Die Polizei nahm mehr als 30 Menschen fest.

 

13. März 2016

80-jähriger stirbt im Stadion

Beim Spiel Dortmund gegen Mainz erlitten zwei Zuschauer auf der Tribüne je einen Kollaps und mussten reanimiert werden. Für einen 80-jährigen Fan kam die Hilfe zu spät – er starb noch vor Ort an Herzinfarkt.

Die Fans im Stadion, unter denen sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet hatte, stellten daraufhin in der zweiten Halbzeit ihre Unterstützung bis kurz vor Ende des Spiels aus Respekt vor dem Todesfall ein.

 

9. März 2016

Kult-Fan des SV Darmstadt erliegt Krebsleiden

Der überregional bekannte SV-Darmstadt-Fan Jonathan "Johnny" Heimes ist seiner langjährigen Krebserkrankung erlegen. Mit 14 hatte er die Diagnose erhalten und seitdem dagegen angekämpft. Er wurde 26 Jahre alt.

Heimes war zu einer Inspirationsfigur für den Verein geworden, der aus der Dritten Liga ins Oberhaus aufgestiegen war. Bei der Feier 2015 hatte Kapitän Aytac Sulu erklärt, dass sie ohne ihr Vorbild Heimes den Sprung in die Bundesliga nicht geschafft hätten.

 

13. Februar 2016

Bulgarischer Nationalspieler stirbt mit 50

Der 76-malige bulgarische Nationalspieler Trifon Iwanow ist einem Herzinfarkt erlegen. Sein Tod, der in vielen Medien als „tragisch“ bezeichnet wurde, kam überraschend. Iwanow stand vor Jahren in der bulgarischen Elf, die bei der WM 1994 in den USA im Viertelfinale Titelverteidiger Deutschland mit 2:1 ausschaltete. Er wurde mit ZSKA Sofia zweimal bulgarischer Meister. 1996 holte er mit Rapid Wien auch in Österreich den Titel.

 

30. Januar 2016

Stockholmer Hools jagen Flüchtlinge

Eine Gruppe von Hooligans aus Stockholm hat am Wochenende gezielt auf Flüchtlinge und Menschen dunkler Hautfarbe eingeprügelt. Nachdem am Freitagabend Flugblätter verteilt worden waren, auf denen aufgefordert wurde, gegen Flüchtlinge vorzugehen und sie zu bestrafen, hatten etwa 100 Männer, die aus dem Hooligan-Lager des Stockholmer Fußball- und Eishockeyklubs AIK stammen, wahllos Opfer angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass mit dem Aufruf, es solle „unter kriminellen Einwanderern aufgeräumt“ werden, auch Tötungsabsichten verbunden waren. Die Tageszeitung Aftonbladet spricht in einem Bericht von „Lynchmob“, der „an den Ku-Klux-Klan im Süden der USA und an die Pogrome der Nazis gegen Juden“ erinnere.

 

10. Januar 2016

21 Fußballer und Fans sterben bei Busunglück

Bei einem Busunfall im Osten Mexikos sind 21 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus war mit Amateur-Fußballspielern und Fans besetzt. Weitere 30 Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer, als die Bremsen des Busses versagten und das Fahrzeug in den Atoyac River stürzte.

 

31. Dezember 2015

Bundesliga-Profi tot im Rhein

Die Leiche des früheren Bundesliga-Profispielers Steve Gohouri wurde an Silvester bei Krefeld aus dem Rhein geborgen. Laut Polizeiangaben konnten keine Spuren von Gewaltanwendung festgestellt werden. Der in Treichville / Elfenbeinküste geborene und in Paris aufgewachsene Fußballer hatte in der Bundesliga drei Jahre für Borussia Mönchengladbach gespielt, bevor er zu Wigan Athletic und weiter zu Maccabi Tel Aviv, Skoda Xhanti (Griechenland) und nach Zeiten der Vereinslosigkeit Rot-Weiß Erfurt wechselte. Zuletzt war er beim Süd-West-Regionalligisten TSV Steinbach unter Vertrag. Steve Gohouri wurde 34 Jahre alt.

 

20. Dezember 2015

Fanstreit mit Schwerverletztem

Vor dem Ligaspiel zwischen Mönchengladbach und Darmstadt ist bei einem Streit unter Fans ein 36-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei war er in der Nordkurve des Stadions mit einem anderen Borussia-Anhänger in Streit geraten. Als er am Boden lag, soll ein 29-Jähriger dem Opfer gegen den Kopf getreten haben. Ein Hubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus.

 

18. Dezember 2015

7000 Tote auf Katars WM-Baustellen?

Die internationale Gewerkschaft ITUC hat einen neuen Bericht zur Lage der Arbeiter auf den WM-Baustellen in Katar veröffentlicht. Demnach korrigiert sie ihre letztjährige Prognose von mindestens 4000 zu erwartenden toten Arbeitern nun auf 7000.

Als Hauptgründe sieht sie mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und Ausbeutung der Arbeitsleistung der Männer bis zur totalen körperlichen Erschöpfung. Eine Verbesserung der Umstände ist für die Gewerkschaft nicht in Sicht.

  

11. Dezember 2015

Nationalspieler aus Honduras erschossen

Ein Unbekannter hat den 26jährigen Profifußballer Arnold Peralta ermordet. Der Nationalspieler wurde laut Polizeiangaben am Donnerstag auf einem Supermarkt-Parkplatz in seiner Heimatstadt La Ceiba in Honduras erschossen.

Nach ersten Ermittlungen wurden die Schüsse aus einem fahrenden Auto oder von einem Motorrad aus abgegeben. Ein Motiv ist nicht bekannt. Der Mittelfeldspieler spielte zuletzt beim honduranischen Erstligisten Olimpia. Zuvor war er beim schottischen Klub Glasgow Rangers unter Vertrag gestanden. 2011 hatte er sein Debüt in der Fußballnationalmannschaft von Honduras gegeben. Der Mord wird in Verbindung gebracht mit Fehden zwischen kriminellen Gangs. Peraltas Cousin war im Sommer ebenfalls in La Ceiba ermordet worden.

  

26. November 2015

Aufruf zum Totschlag?

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen Aufkleber aus der Eintracht-Fanszene, auf denen zur Vernichtung der Darmstädter Fans aufgerufen wird. Die dargestellte Szene – ein Mann mit einer Axt, der eine Darmstadt-Anhängerin im Würgegriff über den Boden schleift – erinnert an einen Horrorfilm. Einer der Slogans lautet „Lilien jagen“.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Urheber der Hetz-Kampagne aufgenommen um zu klären, ob das Verbreiten der Aufkleber und Plakate strafrechtliche relevant sein könnte, da offensichtlich Gewalt in verbotener Weise dargestellt und zu einer öffentlichen Straftat aufgefordert werde.

 

 

24. November 2015

Mikrozephalie-Tote dank Fußball-WM

Fünf Neugeborene sind bislang nach einer Mikrozephalie-Erkrankung im Nordosten Brasiliens gestorben. Krankenhäuser in der Region registrierten in den letzten drei Monaten rund 400 Fälle. Aufgrund der schnellen Ausbreitung wurde der Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Babys werden bei dieser Krankheit mit einem zu geringen Schädelumfang und zu kleinem Gehirn geboren, was zu geistiger Behinderung der Kinder oder auch zum Tod führen kann. Gesundheitsbehörden vermuten einen Zusammenhang mit dem Auftreten des Zika-Virus im Nordosten des Landes.

Das aus Afrika stammende Zika-Virus war Anfang 2015 erstmals in Brasilien diagnostiziert worden. In den Medien wurde vermutet, dass es möglicherweise von afrikanischen Touristen während der Fußball-WM 2014 nach Brasilien eingeschleppt worden ist.

 

21. November 2015

Brutalprügelei zwischen Schalke- und Bayern-Fans

Vor dem Bundesligaspiel zwischen Schalke 04 und dem FC Bayern München ist es zu schweren Ausschreitungen zwischen beiden Gruppen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich etwa 300 Bayern-Anhänger mit befreundeten Bochumern verbündet, um den Kassenbereich Nord an der Veltins-Arena zu stürmen. Trotz der Appelle der Polizisten, sich nicht provozieren zu lassen, stürmten Schalke-Hooligans aus dem Stadion, als sie von der Attacke erfuhren, und gingen ihrerseits auf die Bayern-Anhänger los.

Ein Polizeibeamter: "Es ist unfassbar, dass diese Randalierer durch ihre Aktion gerade wegen der erhöhten Terrorgefahr eine Massenpanik in Kauf genommen haben. Es hätte Tote geben können."

 

15. November 2015

Jugendspieler bewusstlos geschlagen

In Augsburg ist bei einem Jugendfußballspiel zwischen JFG Augsburg West und JFG Mittlere Schmutter Elf ein 17jähriger von gegnerischen Spielern bewusstlos geschlagen worden. Er wurde ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht.

Zu der brutalen Attacke war es gekommen, nachdem der Augsburger Spieler nach einem Foul von einem Schmutter-Gegenspieler mit der Hand berührt wurde. „Da ist der völlig ausgetickt und auf ihn draufgesprungen“, so der Schmutter Trainer. „Dann kam der Torwart wie eine Tarantel rausgeschossen und hat auf meinen Spieler, der schon am Boden lag, eingeschlagen und eingetreten.“

 

13. November 2015

Terroristischer Anschlag zum Spiel Frankreich – Deutschland

Bei terroristischen Anschlägen an sechs verschiedenen Orten in Paris sind über 128 Menschen ums Leben gebracht worden. Ein Anschlag galt dem Stade de France während des Freundschafts-Länderspiels zwischen der französischen und der deutschen Nationalmannschaft. Dabei sprengten sich nach Polizeiangaben drei Attentäter selbst in die Luft, eine vierte Person wurde Opfer des Angriffs.

Während der ersten Halbzeit des Spiels waren im Stadion zwei laute Explosionen zu hören gewesen. Anschließend kreisten Hubschrauber über der Spielstätte. Das Spiel wurde nicht unterbrochen oder ausgesetzt, womöglich um eine Massenpanik zu vermeiden.

Zu den Anschlägen bekannte sich der IS. Ziel sei es gewesen, westliche Einrichtungen anzugreifen, die gegen die Grundprinzipien des Islam verstießen. Dazu gehöre auch das Fußballspielen. In der Vergangenheit hatten Anhänger des IS vor allem in Afrika immer wieder blutige Attentate bei Fußballspielen verübt.

Zudem habe eine Rolle gespielt, dass mit Frankreich und Deutschland zwei Nationen gegeneinander angetreten seien, die sich vor Zeiten als Kreuzfahrernationen hervorgetan hätten.

 

2. Oktober 2015

Fanbewaffnung Handgranate

Bei Kontrollen der Polizei vor dem Europa-League-Spiel zwischen Lazio Rom und AS St. Etienne sind fünf französische Fans festgenommen worden. Sie waren unter anderem mit einer Handgranate, mit zahlreichen Messern, Schlagstöcken, Feuerwerkskörpern und brennbaren Flüssigkeiten bewaffnet, wie die Polizei in Rom mitteilte.

Die Fans waren bei Kontrollen im Zentrum der Stadt aufgefallen, durchsucht und sofort verhaftet worden. Die italienische Polizei hatte bereits im Vorfeld eng mit den französischen Behörden kooperiert, um schlimmere Zwischenfälle während der Partie zu verhindern.

 

29. September 2015

Schiedsrichter zieht Pistole gegen Spieler

Weil ein Spieler seine rote Karte nicht akzeptieren wollte und sich weigerte, den Platz zu verlassen, hat ein Schiedsrichter bei einer Amateurliga-Begegnung in einer nicht näher benannten brasilianischen Kleinstadt eine Pistole gezogen.

Zuvor soll der Spieler ihm eine Ohrfeige verpasst haben. Der Schiedsrichter, im Hauptberuf Polizist, rannte daraufhin in die Umkleidekabine und kam mit der Schusswaffe zurück. Er habe sich bedroht gefühlt, hieß es.

 

27. September 2015

Mindestens neun Tote bei Selbstmordanschlag auf Fußballspiel in Afghanistan

Im Südosten Afghanistan sind mindestens neun Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf ein Fußballspiel getötet worden. Mehr als 50 weitere Menschen seien verletzt worden, so Behördenvertreter. Vermutet wird, dass der Anschlag in der Provinz Paktika Vertretern der Regionalregierung galt, die als Zuschauer vor Ort gewesen seien. Der Sprengstoff sei entweder in einem Auto oder auf einem Motorrad gezündet worden.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Ähnliche Anschläge wurden in der letzten Zeit verstärkt nach dem Abzug fast aller internationaler Kampftruppen von der radikal-islamischen Taliban verübt.

 

24. September 2015

Fantod auf der Rückfahrt

Zwei Fans des FC Augsburg sind auf der nächtlichen Rückfahrt von Mönchengladbach tödlich verunglückt. Das mit fünf Personen besetzte Auto fuhr auf der Autobahn einen Lastwagen auf. Der 18jährige Fahrer und ein 19jähriger Insasse starben. Die drei weiteren Mitfahrer wurden schwer verletzt. Einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr.

 

5. August 2015

Zehn Jahre für ehemaligen Fußballprofi wegen Körperverletzung mit Todesfolge

Das Münchner Schwurgericht hat einen ehemaligen Fußballprofi wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Haft verurteilt. Am 7. Oktober vergangenen Jahres hatte der 43-jährige Güray B., Jugendspieler beim FC Bayern und später Profi in der Türkei, seine 52-jährige Verlobte so heftig verprügelt, dass die Frau in der Nacht innerlich verblutete und starb. Zunächst war er wegen Mordes angeklagt worden.

Die Fußballerkarriere des Güray B. war mit einem Kreuzbandriss geendet, danach ging es beruflich und privat bergab. Er lebte er mit seiner ebenfalls alkoholkranken Freundin in einer Wohnung in München. Nachdem sich die Nachbarn mehrfach wegen überlautem Streit bei der Vermieterin von B.s Wohnung beschwert hatten, kündigte die den Vertrag und erwirkte eine Zwangsräumung. Drei Tage vor dem Termin geriet der Angeklagte darüber in unkontrollierbare Wut und prügelte und trat auf seine Partnerin ein, die dadurch mehrere Milzrisse erlitt.

 

24. Juli 2015

Berliner Homosexueller von Fußballfans schwer verletzt

Im Bezirk Prenzlauer Berg in Berlin ist ein homosexuelles Paar von Fußballfans angegriffen worden. Dabei fügten sie einem der beiden, einem 48-Jährigen, lebensgefährliche Gesichtsverletzungen zu. Es kam zu einer Notoperation.

Laut Polizeiangaben soll es zu dem brutalen Angriff gekommen sein, als der Mann zusammen mit seinem 37-jährigen Freund Hand in Hand spazieren ging.

 

22. Juli 2015

Vor 23 Jahren: 18 Tote bei Tribüneneinsturz

Beim Einsturz einer Tribüne vor dem Pokalhalbfinalspiel zwischen SC Bastia und Olympique Marseille waren 1992 in Furiani (Korsika) 18 Menschen ums Leben gekommen. 23 Jahre später hat der französische Sportminister den Tag der Katastrophe, den 5. Mai, zu einem offiziellen Gedenktag erklärt. Künftig sollen Gedenkminuten und Trauerflor an die Opfer erinnern. Sofern der Tag auf einen Samstag fällt, sollen alle Spiele auf Amateur- und Profi-Ebene in den französischen Ligen abgesagt werden.

 

21. Juli 2015

Brutale Fanschlacht bei Freundschaftsspiel

Das Testspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Leeds United im österreichischen Eugendorf endete mit brutalen Fanattacken. Medien sprechen von einer Gewaltorgie. Fans der Eintracht waren nach Ende des Spiels, das als „friendly“, als Freundschaftsspiel angesetzt worden war, über die Zäune der Zuschauerränge geklettert und hatten Leeds-Anhänger verprügelt. Auch auf am Boden liegende Personen wurde keine Rücksicht genommen und weiter eingeschlagen und -getreten.

Nachdem zunächst lediglich von Handgreiflichkeiten berichtet worden war, hatten Meldungen in der Daily Mail und der FNP übereinstimmend Szenen von brutalen Gewaltexzessen geschildert, die auch im Internet auf Fotos und Videos dokumentiert sind. Die Polizei setzte Hunde ein, um das Schlimmste zu verhindern, es gab zahlreiche Festnahmen.

 

14. Juli 2015

Kapelle mit Totengedenken

Der VfL Wolfsburg plant im Oktober dieses Jahres eine Kapelle in seinem Stadion einzurichten. Wie Geschäftsführer Wolfgang Hotze erklärte, soll damit ein Ort der Stille für Fans, Spieler und Mitarbeiter entstehen.

Die Rückennummern der ums Leben gekommenen Spieler Krzysztof Nowak und Junior Malanda sollen in der Kapelle einen eigenen Platz erhalten.

 

20. Mai 2015

Bisher 1400 tote WM-Arbeiter in Katar

Der auf einer Pressekonferenz vorgestellte Bericht des Internationalen Gewerkschaftsbundes IGB und der Organisation PlayFairQatar.org hat die Zahl der auf den Baustellen für die Fußball-WM-Stadien in Katar ums Leben gekommenen Arbeiter angeprangert. Der Bericht prognostiziert bei gleichbleibenden „sklavischen Arbeitsbedingungen“ eine Zahl von 4000 Toten, 62 je Turnierspiel.

Der IGB appellierte an Sponsoren wie McDonald's, Visa, Coca-Cola, Adidas, Budweiser, Gazprom, Kia und Hyundai, sowohl die Fifa als auch Katar unter Druck zu setzen, um die Behandlung von Hunderttausenden Migrantenarbeitern zu verbessern. Migranten müssen bei Temperaturen um die 50 Grad arbeiten und können Arbeitsverhältnisse, in denen sie misshandelt werden, nicht aufkündigen.

IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow sagte: „Sponsoren wissen, dass Katar ein Sklavenstaat ist.“ Und weiter: „Fans wollen nicht, dass das Spiel auf diese Weise beschämt wird.“ Burrow wies darauf hin, dass das Internationale Olympische Komitee Kriterien für Menschenrechtsstandards aufgestellt habe, die Fifa aber sich weigere, über die Angelegenheit zu reden.

 

14. Mai 2015

Tod durch Schädelbruch

Der argentinische Fußballer Emanuel Ortega ist an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben, die er sich am 3. Mai in einem Viertligaspiel zugezogen hatte. Der 21-Jährige war in einem Spiel seines Clubs San Martin de Burzaco mit einem Gegenspieler heftig zusammengestoßen und anschließend mit dem Kopf gegen den Betonpfosten eines Zaunes geprallt. Dabei hatte er einen Schädelbruch erlitten.

Für das Wochenende wurden zunächst alle Viertligaspiele, dann auch sämtliche Spiele der Profiligen abgesagt.  

 

11. Mai 2015

Erneut Tod durch Herzstillstand

Ein weiterer belgischer Fußballprofi ist wegen Herzstillstands gestorben. Der 23-Jährige Tim Nicot von Drittliga-Aufsteiger FCO Beerschot-Wilrijk war bei einem Freundschaftsturnier in Hemiksen bewusstlos zusammengebrochen. Er wurde wiederbelebt und ins Universitätskrankenhaus nach Edegem bei Antwerpen gebracht. Nachdem man ihn dort operiert und in ein künstliches Koma versetzt hatte, starb er zwei Tage später.

 

2. Mai 2015

Ein Toter durch Gummigeschoss

Bei Randale am Rande eines Viertligaspiels im polnischen Knurow bei Katowice ist ein Mann von einem Gummigeschoss der Polizei am Hals getroffen worden. Er erlag später im Krankenhaus seiner Verletzung.

In den beiden folgenden Nächten haben daraufhin Hooligans die örtliche Polizeistation mit Steinen und Molotowcocktails angegriffen, fünf Polizeifahrzeuge wurden beschädigt und mehr als 30 Randalierer festgenommen.

 

1. Mai 2015

Tod durch Herzstillstand

Der belgische Fußballprofi Gregory Mertens vom Erstligisten SC Lokeren hat während einer Partie mit der Reservemannschaft einen Herzinfarkt erlitten. Der 24-Jährige war auf dem Platz zusammengebrochen und konnte mit Hilfe eines Defibrillators wiederbelebt werden, starb jedoch drei Tage später im Krankenhaus.

 

19. April 2015

Acht Fußballfans erschossen in Brasilien

Unbekannte Täter haben bei einem offenbar geplanten Angriff auf das Vereinsheim des Fußball-Fanklubs Pavilhão Nove in São Paulo acht Personen getötet. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge drangen zwei oder drei vermummte Männer in das Gebäude ein und forderten die Anhänger des brasilianischen Erstligisten SC Corinthians auf, sich auf den Boden zu legen. Sieben von ihnen wurden durch einen gezielten Kopfschuss regelrecht hingerichtet, eine achte Person wurde auf der Flucht erschossen.

Die Polizei geht nicht von einer Fehde unter Fanklubs aus, sondern glaubt, dass es sich um eine Vergeltungsaktion zwischen verfeindeten Drogenbanden handelt.

 

18. April 2015

12 Todesurteile in Ägypten

Ein Gericht in der ägyptischen Hauptstadt Kairo hat zwölf Männer zum Tod verurteilt. Sie waren bei den brutalen Ausschreitungen in Port Said vor drei Jahren wegen Totschlags angeklagt worden. Seinerzeit war es bei der Begegnung zwischen den Fußballklubs Al-Masry und Al-Ahly zu gewalttätigen Konflikten gekommen. In der anschließenden Massenpanik wurden 74 Menschen zu Tode getrampelt, erstochen oder erschlagen. Die Polizei war nicht maßgeblich eingeschritten.

Vor Gericht waren insgesamt 62 Beschuldigte gestanden. Der Prozess zieht einen Schlussstrich unter das Verfahren, das nach erstinstanzlichen 21 Todesurteilen durch Einspruch eines Berufungsgerichts noch einmal aufgerollt werden musste.

 

18. März 2015

Schießerei in Fußballbar

Zwei Menschen kamen bei einer Schießerei in Göteborg ums Leben. Augenzeugenberichten zufolge seien zwei Unbekannte mit Kalaschnikows in einen Pub gestürmt und hätten das Feuer eröffnet. Zu der Zeit hielten sich zahlreiche Fußballfans in der Bar auf, um ein Spiel live zu verfolgen.

Acht weitere Personen wurden verletzt. Die genaue Zahl der Opfer ist allerdings laut Polizei noch nicht bekannt. Nach Aussagen einer Polizeisprecherin deute nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin. Vielmehr vermute man eine kriminelle Bande als Täter. In der Gegend soll es in letzter Zeit mehrfach zu Schießereien gekommen sein.

Trotz Großfahndung konnten die Täter noch nicht gefasst werden.

 

9. Februar 2015

Flugzeugwrack mit Leichen von Fußballprofis entdeckt

Ein Flugzeug, das vor 54 Jahren in den chilenischen Anden mit Fußballspielern des damaligen Vereins Green Cross abgestürzt ist und nie gefunden wurde, ist entdeckt worden. Bergsteiger fanden das Wrack in 3200 Meter Höhe etwa 300 km von Santiago de Chile entfernt.

"Es ist noch recht viel vom Rumpf übrig, aber viele Wrackteile und auch menschliche Knochen sind rund um die Absturzstelle verstreut", berichtete einer der Bergsteiger dem chilenischen Fernsehen. In der Maschine befanden sich acht Spieler und der Trainer der Mannschaft sowie drei Schiedsrichter, die nach einem Pokalspiel in Osorno auf dem Rückweg gewesen waren. Das prominenteste Opfer des Absturzes war der argentinische Nationalspieler Elisa Mourino. Die übrigen Spieler des Klubs hatten sich in Osorno für einen anderen Flug entschieden und waren damit dem Unglück entgangen.

 

8. Februar 2015

22 Tote Fans in Kairo

Bei einem Ligaspiel in Ägypten zwischen Samalek und Enppi kam es aufgrund ausverkaufter Eintrittskarten in der Hauptstadt Kairo zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Fans. Dabei wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft mindestens 22 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Zu den Krawallen sei es gekommen, als Anhänger des Fußballvereins von Samalek versucht hätten, eine Absperrung mit Gewalt zu durchbrechen, nachdem sie keine Tickets für das Spiel mehr bekommen hatten.

Nach schweren Krawallen vor drei Jahren in einem Stadion in Port-Said waren Ligaspiele unter Ausschluss von Zuschauern ausgetragen worden. In diesem Fall hatte das Innenministerium das Spiel für die Öffentlichkeit freigegeben, allerdings die Zuschauerzahl auf 10.000 begrenzt. Der Zustrom zum Stadion sei jedoch weitaus höher gewesen. An den Krawallen seien insgesamt etwa 6000 Menschen beteiligt gewesen.

 

7. Februar 2015

Fan stirbt im Sonderzug

Auf der Fahrt zum Regionalligaduell zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen erlitt ein Fan von RWE einen Herzinfarkt. Trotz intensiver Rettungsmaßnahmen starb der Mann noch vor Ort.

 

6. Februar 2015

Bombendrohung

Die Abendpartie des 20. Spieltags in der ersten deutschen Liga zwischen Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach musste wegen einer Bombendrohung aus „sicherheitstechnischen Gründen“ zehn Minuten später angepfiffen werden. Über die Hintergründe wurde auch in den folgenden Tagen in der Öffentlichkeit nichts bekannt.

 

6. Februar 2015

50 Schwerverletzte bei Afrika-Cup

In der äquatorialguineischen Stadt Malabo sind bei Polizeieinsätzen gegen Fans 50 Anhänger der heimischen Nationalelf schwer verletzt worden. Zu dem Einsatz kam es, als fanatisierte Anhänger nach Flaschenwürfen auf die Spieler Ghanas die rund 1000 ghanaischen Fans heftig attackiert wurden. Um sie zu schützen, öffneten Ordner die Tore in den Innenraum, wo sie sich hinter dem Tor versammelten. Gleichzeitig versuchten schwer bewaffnete Polizei- und Sicherheitseinheiten mit Hilfe eines Hubschraubers die Tribünen zu räumen.

Um das Stadion herum setzte die Polizei Knüppel und Tränengas ein, um die aufgebrachte Menge in die Kleinstadt Malabo zu treiben. Dort gingen die zum Teil äußerst aggressiv geführten Auseinandersetzungen bis tief in der Nacht weiter. "Es herrschten kriegerische Zustände", kommentierte Walter Gagg, Schweizerischer CAF-Koordinator die Ereignisse.

 

10. Januar 2015

Wolfsburger Malanda stirbt bei Autounfall

Bei einem Autounfall auf der A2 bei Porta Westfalica ist der Wolfsburger Profi Junior Malanda ums Leben gekommen. Der 20jährige belgische Nationalspieler hatte auf dem Rücksitz gesessen und wurde aus dem Wagen geschleudert. Er war sofort tot.

Am Steuer des VW Touareg hatte Anthony D’Alberto gesessen, Beifahrer war Jordan Atheba. Die 20jährigen Fußballer sind aktuell ohne Verein. D'Alberto spielte früher bei RSC Anderlecht, Atheba bei Standard Lüttich.

Die Vereinsleitung des VfL Wolfsburg entschied sich dafür, trotz des Ereignisses am nächsten Tag ins Trainingslager zu fliegen.

 

4. Januar 2015

Fußballer erschossen

Der Fußballspieler Hassan Magomedow des russischen Zweitliga-Vereins Anschi Machatschkala aus der Teilrepublik Dagestan (Nordkaukasus) ist von einem Unbekannten erschossen worden. Wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gab, starb der 20Jährige auf dem Weg ins Krankenhaus. Er war Stammspieler in der zweiten Mannschaft. Das Erstligateam war in der letzten Saison abgestiegen.

 

20. November 2014

Todesfälle in Katar

Die von Amnesty International angeprangerten Todesfälle auf katarischen WM-Baustellen sind nicht existent. Das zumindest behauptet Nasser al-Khater, der Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees. So haben die Arbeitsrechtsreformen im Emirat am Persischen Golf mittlerweile gegriffen: "Wir hatten keine Todesfälle mehr, die Lebensbedingungen haben sich verbessert".

Es gebe mehr Inspektionen von Baustellen, neue Unterkünfte und Krankenhäuser würden gebaut. Dennoch hält die internationale Kritik an den Arbeitsbedingungen unvermindert an.

 

10. November 2014

Zwei Hooligans erschossen

In Buenos Aires sind bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Hooligans zwei Männer ums Leben gekommen. Laut Nachrichtenagentur afp ist es zu Ausschreitungen zwischen Anhängern der Viertligisten Sportivo Dock Sud und Atletico San Telmo gekommen, bei denen zwei San-Telmo-Fans tödlich getroffen wurden. Ein weiterer Fan kam mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus.

 

5. November 2014

„Es hätte Tote geben können“

Beim Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul ist es zu schweren Krawallen gekommen. Während und nach dem Spiel nahm die Polizei 21 Istanbul-Anhänger fest und stellten noch im Stadion von 700 weiteren Anhängern die Personalien fest. Die Mehrzahl der festgesetzten Anhänger hätten ihren Wohnsitz in Deutschland, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Dortmund mit.

Vor dem Spiel waren von einer Horde mit rund 1400 Istanbul-Fans Feuerwerksraketen in der Dortmunder Innenstadt gezündet worden. Während des Spiels wurden Böller und Leuchtfeuer gegen BVB-Fans, später eine mehr als drei Kilogramm schwere Sitzschale mit Metallverankerung aus einem Oberrang in einen tiefer gelegenen BVB-Fanblock geworfen. Der Schiedsrichter unterbrach zwei Mal das Spiel. "Es hätte Tote geben können", sagte die leitende Oberstaatsanwältin Birgit Cirullies. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen versuchten Totschlags.

 

31. Oktober 2014

Fußballfriedhof für Stars und Fans

Der brasilianische Fußballklub Corinthians Sao Paulo plant einen Fußball-Fan-Friedhof bis 2015 zu errichten. Der Friedhof wird den Namen "Corinthians Forever" tragen und bis zu 70.000 Ruhestätten bieten.

Dazu sollen etwa 100 frühere Corinthian-Fußballstars in den neuen Friedhof überführt werden. Ein Grab kostet für einen Fan je nach Abstand zu den Fußballern zwischen 1.500 und 2.000 Euro.

 

27. Oktober 2014

Fußball-Hooligans verletzen 44 Polizisten

46 Polizisten sind bei einer Protestveranstaltung am Sonntag in Köln verletzt worden, zum Teil schwer. Mehr als 2500 Fußball-Hooligans und Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich dort zu einer Demonstration gegen Überfremdung getroffen. Die zum Teil erheblich alkoholisierten und gewaltsuchenden Demonstranten griffen im Verlauf der Veranstaltung das Polizeiaufgebot an, kippten einen Mannschaftsbus um und bewarfen die rund 1000 Einsatzkräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern.

Viele der angereisten Hooligans marschierten mit der Parole „Frei-Sozial und National“ und anderen Neonazi-Parolen vom Hauptbahnhof zum Demonstrationsplatz, immer wieder wurde der Hitlergruß gezeigt. Damit wichen Fußball-Hooligans zum ersten Mal von ihrem Kurs ab, sich nur mit Ihresgleichen anzulegen.

 

27. Oktober 2014

Nationalkeeper Südafrikas erschossen

Südafrikas Nationaltorwart und Kapitän Senzo Meyiwa ist bei einem Überfall nahe Johannesburg erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, starb Meyiwa noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Der 27-Jährige hielt sich bei Freunden in Vosloorus auf, als zwei Unbekannte in deren Haus eindrangen, während ein Dritter draußen wartete. Laut Medienberichten forderten die Einbrecher ein Handy von Meyiwa.

Es sei zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der die Kriminellen das Feuer eröffnet und Meyiwa angeschossen hätten, erklärte die Polizei. Die drei Angreifer flohen anschließend zu Fuß.

 

25. Oktober 2014

Tod nach Roma-Niederlage

Zwei Fans des AS Rom sind auf der Rückfahrt vom Champions-League-Spiel gegen Bayern München tödlich verunglückt. Stefano De Amicis und sein siebenjähriger Sohn Cristian wurden von einem fremden Auto gerammt. Vater und Sohn starben.

 

20. Oktober 2014

Zwei tote Fußballfans in Argentinien

Zwei Anhänger des argentinischen Clubs Rosario Central wurden in der Nacht zum Montag bei Feierlichkeiten nach dem Derby-Sieg gegen Lionel Messis Heimatklub Newell's Old Boys getötet. Laut  Polizeiangaben wurde ein 39-jähriger Mann erschossen und ein 22-jähriger Mann mit einem Messer erdolcht. Zudem wurden sechs Rosario-Anhänger verletzt.

 

29. September 2014

Fan in Griechenland stirbt nach Angriffen

Beim Spiel von Ethnikos Piräus auf der griechischen Insel Kreta sind zahlreiche Fußballfans von Unbekannten angegriffen worden. Ein Fan, der 46-jährige Kostas Katsoulis, erlag am Tag darauf seinen schweren Verletzungen. Griechenlands Regierung sagte daraufhin alle Spiele innerhalb des Landes ab.

  

28. September 2014

Tote Fußballer in Südamerika

In Kolumbien wurden vier U-20-Spieler sowie der Fitnesscoach der Mannschaft des Erstligisten Aguilas Doradas bei einem Autounfall getötet. In Mexiko kamen zwei Spieler des mexikanischen Drittligisten Chilpancingo bei einem bewaffneten Überfall in der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, war der Mannschaftsbus beschossen worden, als der Fahrer gerade einen Parkplatz suchte. Neben den zwei Todesopfern gab es zahlreiche Verletzte.

 

28. August 2013

Todesopfer vor CL-Qualifikationsspiel

Mit einem getöteten Schaf hat der kasachische Verein Schachtjor Karagandy vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Celtic Glasgow versucht, die Fußballgötter für sich zu gewinnen. In einer rituellen Opferzeremonie wurde ein Schaf geschlachtet, das Spiel ging mit 2:0 an den Heimverein.

Vor dem Rückspiel in Glasgow kam es zu Protesten, nachdem die Klub-Oberen angekündigt hatten, auch in Schottland ein solches Ritual begehen und ein weiteres Schaf schlachten zu wollen. Auf die Frage, woher sie ein Opfertier nehmen würden, hatte der Trainer Victor Kumykov geantwortet, dass er da angesichts der agrarisch ausgerichteten schottischen Infrastruktur kein Problem sähe. Zu einem zweiten Opfer kam es allerdings nicht, nachdem die Sache in den Medien ruchbar wurde. Das Rückspiel gewann Celtic mit 3:0.

 

22. Juli 2013

Zwei Fans erschossen

Bei Straßenkämpfen rivalisierender Hooligans des argentinischen Klubs Boca Juniors sind zwei Fans von Schüssen tödlich verletzt worden, weitere wurden verletzt. Zu den Auseinandersetzungen war es am Rande eines Testspiels in Buenos Aires gekommen. Ein 35-Jähriger kam durch einen Schuss in die Brust ums Leben, ein 45-Jähriger erlag seinen Schussverletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Nach Angaben der örtlichen Polizei wurden etwa 90 Patronenhülsen am Tatort gefunden.

 

28. Juni 2013

Fußballfans bei Anschlägen im Irak getötet

Bei landesweiten Anschlägen auf Kaffeehäuser im Irak sind mindestens 22 Menschen getötet worden, darunter acht in Bagdad. Sie hatten sich in zwei Lokalen im Norden bzw. Süden der Stadt aufgehalten, um ein Fußball-Spiel zwischen Real Madrid und Barcelona zu verfolgen, als zwei Sprengsätze die Lokale komplett zerstörten.

 

27. Juni 2013

Fünftes Todesopfer bei Demonstrationen in Brasilien

Bei erneuten Protesten gegen die politischen Verhältnisse in Brasilien ist ein Demonstrant ums Leben gekommen. Während eines Polizeieinsatzes fiel der Mann von einer Straßenbrücke und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Anlässlich des Halbfinalspiels zwischen Brasilien und Uruguay war es rund um das Stadion in Belo Horizonte zu Unruhen gekommen, nachdem etwa 50.000 Menschen zuvor friedlich vor das Stadion gezogen war.

 

10. Juni 2013

Hooligan erschossen

Beim Spiel der Erstligisten Estudiantes de La Plata und Lanús ist ein Hooligan der Gäste am Stadion erschossen worden. Es wird gemutmaßt, dass ein Gummigeschoss oder eine Kugel aus einer Polizeiwaffe ihn in der Brust traf. Drei Polizisten wurden von ihrem Dienst suspendiert und sollen nun verhört werden.

Der 42jährige Javier Jerez ist das 273. Opfer laut einer Statistik über Fußball-Tote in Argentinien.

 

14. Mai 2013

Mord nach dem Derby

Nach dem Derby zwischen den beiden Clubs Fenerbahce und Galatasaray ist in Istanbul ein Anhänger von Fenerbahce getötet worden. Wie der Verein auf seiner Internetseite bekanntgab, wurde der Fan von Unbekannten an einer Bushaltestelle mit einem Messer angegriffen. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

 

26. April 2013

Tote beim Fußball (Diplomarbeit)

Tach,

ich Rahmen meiner Diplo-Arbeit brauche ich Zahlen von "vorsätzlich Getöteten" bei Fußballspielen der oberen Ligen oder Länderspielen ? Hat einer von Euch einen Fall auf'm Ticker ? Gilt nur für die letzten 20 Jahre - "Maleika" fällt also raus.

 

16. April 2013

Zwei Tote bei Schießerei in WM-Spielort

Zwei Fußballfans sind auf dem Weg zu einem Meisterschaftsspiel im brasilianischen WM-Spielort Fortaleza bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Die beiden Männer wollten das Spiel von Fortaleza gegen Ceara in der Cearense State Championship besuchen, das in der Arena Castelao ausgetragen wurde. Das Spiel war als erster Testlauf gedacht für den Confederations Cup, der im Sommer als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2014 stattfindet.

Ein 19 Jähriger, in dessen Besitz sich eine Pistole befand und der von Zeugen als möglicher Todesschütze identifiziert worden war, wurde von der örtlichen Polizei festgenommen. Die Castelao-Aerna ist sowohl beim Confed Cup im kommenden Juni als auch bei der WM im nächsten Jahr Spielstätte.

Die Zeitung "Globo" berichtet, dass den beiden Anhänger des Gästeteams Ceara fünf Kilometer vom Stadion entfernt aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug von Fortaleza-Fans in den Kopf geschossen wurde. Zuvor sollen sie die Schießerei ausgelöst haben, indem sie mit Steinen warfen.

 

2. April 2013

Fußballfans in Bars erschossen

In Guadalajara / Mexiko fielen fünf Menschen Überfällen auf zwei Bars zum Opfer, 16 weitere wurden durch Schüsse verletzt. Die Zeitung Milenio beruft sich auf Angaben der Staatsanwaltschaft. In den Bars hatten sich überwiegend Fußballfans getroffen. Die Polizei vermutet hinter den Überfällen als Motiv Schutzgelderpressung.

 

27. März 2013

Hunderte Tote in Katar für die WM 2022

Der Internationale Gewerkschaftsbund Ituc rechnet mit Hunderten Toten für die Fußball-WM 2022. Nach eigenen Angaben sterben im Wüstenstaat Katar die dort eingesetzten Gastarbeiter nach zu hoher körperlicher Belastung bei Temperaturen von über 50 Grad. „Im Moment sterben im Schnitt vier Nepalesen pro Woche“, erklärte Tim Noonan, Kommunikationschef des Ituc, auf Nachfrage des Nachrichtenmagazins FOCUS. „Man weiß nicht viel über diese Tode – obwohl einige einheimische Ärzte verlangen, dass was getan wird. Meistens wird nicht mal eine Autopsie durchgeführt. Die toten Arbeiter werden meistens nur in Särge gelegt und nach Hause geschickt.“

Ituc-Generalsekretärin Sharan Burrow klagte in der „Bild“ an: „Katar ist ein Sklavenhändler-Staat. Um die Infrastruktur zu bauen, werden wahrscheinlich mehr Arbeiter sterben als die 736 Fußballer, die bei der WM auf dem Rasen stehen“. Es herrschten menschenunwürdige Zustände für die Gastarbeiter: sie müssten zum Teil mehr als zwölf Stunden pro Tag bei Temperaturen über 50 Grad auf Baustellen arbeiten. Dort komme es auch regelmäßig zu schlimmen Unfällen wegen der niedrigen Sicherheits-Standards. Die Arbeiter müssten zudem in schmutzigen, überfüllten Arbeitslagern leben. Die meisten Gastarbeiter kommen aus Nepal, Indien, Sri Lanka und von den Phillipinen.

 

19. März 2013

Fanbus verunglückt – 2 Tote

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Polen sind am Dienstagmorgen zwei Fußballfans ums Leben gekommen, 21 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Wie der TV-Sender TVN 24 berichtet, kam in der Nähe von Wloclawek ein Fanbus des Erstligisten Lech Danzig von der Fahrbahn ab, schlitterte in einen Graben und fiel auf die Seite. Insgesamt wurden 31 der Insassen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lech hatte am Montagabend bei Piast Gleiwitz gespielt (0:2).

 

Februar/März 2013

Zwei Tote bei Fußballspielen in Argentinien

Zwei Menschen sind in Argentinien bei Fußballspielen ums Leben gekommen. Ende Februar starb ein Fan des Erstliga-Klubs Tigre an seinen Verletzungen, die er einige Tage zuvor durch eine Schießerei vor Beginn des Spiels Tigre gegen River Plate Buenos Aires erleiden musste. Anfang März kam ein 31-jähriger Anhänger bei einem Zweitligaspiel durch einen Brustschuss ums Leben.

 

Quellen: diverse Medienberichte

(wird von selbst fortgesetzt)


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